Sonntag, 1. Mai 2016

May Day

Der Kapitalismus kotzt mich an.

Mein wachsendes Kontostand und diese idiotische Bausparkonto macht mich unruhig. Was mach ich bloß mit diesem Scheißgeld. Ich werde es wohl investieren müssen, vermehren, sparen und wirtschaften. Am besten überlege ich mir ein Buisnessplan und verfolge die Marketingstrategien um effektiv und effizient zu werden. Ich will nicht zu viel haben, bloß nicht so viel, dass ich mir Immobilien leisten kann. Ich drehe mich im Kreis und plötzlich springe ich raus aus dem Kreis und gehe meinem Weg, einen geraden Weg. Keine Umwege, keine Stolpersteine, alles ist in Ordnung, alle sind zufrieden, satt, gesund, sehen gut aus, jeweils zwei Beine und zwei Hände, jeweils jemandem zu lieben und jemanden, der denjenigen liebt. Alle lieben sich und haben gleichzeitig unendlich viel Privatsphäre, das tut allen gut. Ich sage nur noch ein Satz dazu.
Mein Vater sagt immer: Geld ist nicht das wichtigste im Leben. Was ist das denn, zur Hölle, frage ich mich. Meine Antwort ist: Den Kopf immer frei haben.

Kommentare:

  1. Die richtige Menge Geld kann entscheidend dazu beitragen, den Kopf frei zu haben.

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  2. Gib uns doch mal Tipps wie man an so viel Geld kommt, mir würde immer was einfallen damit: Gutes tun!

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    1. Du, ich kenne die Antwort auf alle Fragen der kapitalistischen Welt noch nich. Gerade mache ich noch vieles ohne ans Punkt G zu gelangen. Such is life.

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